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Donnerstag, 23. Februar 2012

Hautprobleme bei der Arbeit – Was tun?



„Zunächst war die Haut an meinen Händen nur rau und gerötet; später kam es dann zu Bläschen in den Fingerzwischenräumen, die sehr unangenehm juckten. Da dachte ich natürlich an eine Allergie. Man muss in unserem Beruf ja täglich so viele Dinge anfassen. Und außerdem hört man auch immer wieder, wie sehr die Allergien zunehmen. Da hatte ich ehrlich schon Sorge, ob ich meinen Beruf auf Dauer weiter ausüben kann.“

So oder so ähnlich beschreiben viele den Beginn eines beruflich bedingten Hautekzems. Es stellt sich dann die Frage, was tun? Was ist, wenn der Chef es sieht? Darf ich mit „den Händen“ überhaupt noch arbeiten?

Was ist eine beruflich bedingte Hauterkrankung?
Beruflich ausgelöste Hautekzeme, im Volksmund „Ausschlag“ genannt, treten bevorzugt an Hautpartien auf, die schädlichen Einflüssen ausgesetzt sind. Vor allem Hände und Unterarme sind davon betroffen. Es zeigen sich Rötungen, nässende Stellen, vergröberte Hautfalten, Risse an den Nagelrändern sowie häufig trockene, schuppende verdickte Haut. Besonders empfindlich sind die Fingerzwischenräume.


Abbildung 1: Hier sehen Sie ein Bespiel, wie eine beruflich ausgelöste Hauterkrankung aussehen kann. Beginnende Bläschenbildung und Rötung sowie Juckreiz am Übergang von der zarten Haut des Fingerrückens zur Fingerinnenfläche können erste Anzeichen sein.

Oft sind die Hautveränderungen schon beim Händedruck zu fühlen. Offene Stellen der Haut schmerzen bei Kontakt mit Wasser oder chemischen Stoffen oder bei einfach nur Berührung.

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Letzte Änderung: 25.06.2007
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